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Aktuelles aus der Jugend

Jugendgroßübung Samstag, 14.07.2019

Achtung wir Üben hieß es beim Katastrophenschutzzentrum (KATS-Zentrum) des BRK, wo sich alle Jugendfeuerwehren der Stadt Fürth und die Rettungshundestaffel (RHS) Franken e.V. zur alljährlichen Jugendgroßübung eingefunden haben. Nach kurzen Begrüßungsworten der Stadtjugendwarte ging es auch schon mit der ersten Übung los.
Insgesamt hatte jede Gruppe vormittags 3 Übungen zu absolvieren.

Übung die erste: Verkehrsunfall mit Radfahrer
Mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6) und dem Rüstwagen (RW) ging es zum Steinacher Feuerwehrhaus. Vor Ort wurde folgende Lage angetroffen, eine PKW-Fahrerin hat eine Radlerin erfasst und der Beifahrer wurde vermisst. Da keine Person eingeklemmt war und sich das Ganze auf einem Parkplatz ereignet hat, beschränkten sich die Maßnahmen der Jugendlichen auf die Sicherstellung des Brandschutzes, die Betreuung der Verletzten und das Sichern des Fahrzeugs gegen Wegrollen. Als die Rettungs-Hunde-Staffel (RHS), die nachgefordert wurde, auch eingetroffen ist, wurden die Verletzten gemeinsam gerettet, während zeitgleich durch die RHS die Suche nach dem Beifahrer begann. Nachdem der Beifahrer aufgespürt wurde, ist auch dieser von den Jugendlichen gerettet worden, womit dann Übungsende war. Es ging zurück zum KATS-Zentrum, von wo aus nach kurzer Erholungspause zur nächsten Übung alarmiert wurde.

Übung die zweite: Gefahrgutunfall
An der Rangiergleisstrecke am Main-Donau Kanal hat ein Güterzug 6 Kanister mit Gefahrgut verloren. Die Jugendlichen, die mit dem LF 10/6 und dem RW angerückt sind, haben zunächst den Bereich weiträumig abgesperrt und den Brandschutz sicher gestellt. Nachdem die Bahnstrecke gesperrt wurde, hat ein Teil der Jugendlichen die Kanister geborgen, während die anderen aus Saugschläuchen und einer Plane ein Auffangbecken aufgebaut haben.
Als alle Kanister im Auffangbecken abgestellt wurden, war Übungsende. Noch auf der Rückfahrt zum KATS-Zentrum kam der nächste Übungsauftrag.

Übung die dritte: Rauchentwicklung mehrere Verletzte
Beim Feuerwehrhaus in Atzenhof kam es bei Dachdeckerarbeiten zu einem Schwelbrand.
Zwei Verletzte vor dem Haus wurden von den Jugendlichen sofort aus dem Gefahrenbereich verbracht. Im Anschluss wurde eine Steckleiter in Stellung gebracht, um vom Dach einen weiteren Verletzten zu retten und eine Gasflasche zu bergen. Zeitgleich haben 2 Jugendliche mit einem C-Rohr das (mit Wassernebel) verrauchte Feuerwehrhaus nach zwei weiteren Vermissten durchsucht und den Brand bekämpft. Nachdem die Gasflasche geborgen war, wurde sie mit einem weiteren C-Rohr gekühlt. Als auch die zwei Vermissten gefunden, sowie gerettet wurden und das Feuer aus war, ist erneut Übungsende verkündet worden. Nach dieser Übung ging es zur wohlverdienten Mittagspause zum BRK, wo es Gegrilltes zur Stärkung gab und es die Möglichkeit gab, sich mit den anderen Übungsteilnehmern auszutauschen.

Übung die vierte: Waldbrand
Bei der vierten und auch letzten Übung waren alle Teilnehmer beteiligt.
In einem Waldstück bei Steinach ist ein Brand ausgebrochen und mehrere Menschen wurden noch vermisst. Während die RHS sich um das Aufspüren der Vermissten gekümmert hat und andere Jugendfeuerwehren diese dann gerettet haben, war die Jugendfeuerwehr Fürth-Stadt bei der Brandbekämpfung mitbeteiligt. Insgesamt 3 C-Rohre wurden von den Jugendlichen vorgenommen bis Übungsende war.

 

Nach einem gemeinsamen Abschlussfoto und einer kurzen Feedback-Runde war Übungsschluss.